Tipps für den Jobwechsel

Viele Gründe sprechen für einen Jobwechsel. Die Unzufriedenheit am Arbeitsplatz, schlechtes Arbeitsklima, und vorteilhafte Arbeitsbedingungen, fehlende Karrieremöglichkeiten und sogar das Verlangen nach einem Neubeginn. Trotzdem sollte man seinen Jobwechsel gründlich vorbereiten. Man sollte sich nichts verleiten lassen, aus einer Laune heraus oder nach einem Streit unvorbereitet zu kündigen. Lassen Sie sich Zeit und gehen Sie gründlich vor. Legen Sie erstmal fest welche Aufgabengebiete Ihnen am meisten liegen und wo ihre stärkste Kompetenz ist. Suchen Sie in Ruhe die optimale Stelle und schließen Sie erst einmal einen Arbeitsvertrag ab. Danach können Sie in Ruhe ihren derzeitigen Arbeitsplatz kündigen.

Verlassen Sie ihren alten Arbeitsplatz in Einvernehmen mit der Geschäftsleitung und ihren Kollegen. Es ist immer möglich sie in seinem späteren Berufsleben wieder zu treffen, als Kunden, Lieferanten oder vielleicht sogar als Vorgesetzte. Die Welt ist klein und man sollte sich nie im Streit trennen. Beziehungen können auch in Zukunft immer nützlich sein.

Lassen Sie sich ein aussagefähiges Arbeitszeugnis von ihrem Arbeitgeber ausstellen. Sie können Ihr Wissen ob sie es in Zukunft noch einmal benötigen. Bereiten Sie sich auf ihren neuen Arbeitsplatz vor. Gibt es ungeschriebene Verhaltensregeln oder eine bestimmte Unternehmenskultur? Bestehen spezielle Anforderungen in dem neuen Unternehmen für ihren Arbeitsplatz? Es kann von Vorteil sein, sich vorher mit den neuen Arbeitskollegen über die Ansprüche der Vorgesetzten zu erkundigen. Eine gute Vorbereitung kann Ihnen viele Überraschungen ersparen.

Viel Glück in ihrem neuen Job!

Selbst der Bürgermeister von London muss Steuern bezahlen!

Boris Johnson ist bekannt für seine lockeren Sprüche. Selbst als er eine Steuer Zahlungsaufforderung aus den USA bekam, parierte er mit lockeren Kommentaren. „Warum soll ich Steuern in den USA bezahlen, wenn ich in Großbritannien lebe und arbeite“, ließ er verlauten. Die Forderung aus den vereinigten Staaten bezeichnete er als unverschämt. Leider ließen sich die Beamten in den USA von diesen Sprüchen nicht beeindrucken.

Der Bürgermeister der britischen Hauptstadt ist in den USA geboren und besitzt die doppelte Staatsbürgerschaft. Dadurch ist der auch an die amerikanischen Gesetze gebunden. Unabhängig von seinem Wohnort muss er eine Steuererklärung in den USA einreichen. 2009 verkaufte er und seine Frau ein Haus in London für 1,2 Millionen £. Laut englischen Steuergesetzen muss er dafür keine Kapitalertragssteuer bezahlen. Das ist aber in den USA anders. Man schätzt das Johnson dafür ungefähr 44.000 $ den amerikanischen Fiskus schuldet.

Das die amerikanischen Steuerbehörden einen längeren Arm hat, zeigte sich nun vor kurzem. Der Bürgermeister von London hat eine Reise geplant und will im Februar nach Boston, New York und Washington reisen. Er soll für Investitionen in London werben. Um nicht direkt schon am Flughafen von den US Steuerbehörden in Empfang genommen zu werden, hat Johnson die Zahlung bestätigt. Es würde seine Reise im Februar nicht gerade behilflich sein, witzelte der britische Politiker.

Um in Zukunft nicht mehr steuerpflichtig in den USA zu sein, müsste Johnson seine amerikanische Staatsbürgerschaft abgeben. Dem in den USA geborenen Bürgermeister fällt es aber schwer dies zu tun. Besonders in der US Botschaft hat das für viel Schadenfreude gesorgt. Der Bürgermeister fordert nämlich von den diplomatischen Vertretungen eine City-Maut in Höhe von 8 Millionen £.